Die vereinfachte Faustregel:

Wer große Dampfwolken erzeugt und somit große Liquidmengen vaporisiert benötigt weniger hohe Nikotinkonzentrationen in seinem Liquid, als bei kleineren Backendampfergeräten da durch weniger Dampf auch weniger Nikotin aufgenommen wird.

Im Handel werden Nikotinstärken wie folgt bezeichnet:

  • 18 mg/ml – Stark
  • 12 mg/ml – Medium
  •  6 mg/ml – Leicht
  •  3 mg/ml – Extra Leicht
  •  0 mg/ml – Nikotinfrei

Laut TDP2 dürfen Tabakerzeugnisse eine maximale Nikotinkonzertration von 20mg nicht überschreiten.
Zudem darf Nikotin nur in 10ml Verpackungseinheiten mit maximal 20mg vertrieben werden.
Diese werden in der Regel als gesonderte Nikotin-Shots mitgeliefert.

Welche Nikotinstärke soll ich nun wählen?

Je mehr Zigaretten geraucht wurden umso mehr Nikotin wird auch im E-Liquid benötigt.
Als Anhaltspunkt könnte man sagen:
Starke Raucher die bisher mehrere Packungen Zigaretten konsumiert haben könnten mit 12mg einsteigen. Setzt ein Kratzen im Hals ein, passt Hardware und Nikotinstärke nicht zusammen. Bei einer Sub Ohm E-Zigarette (mit starker Dampfentwicklung) würde sich dann eher 6mg Nikotin anbieten.
Ein reduzieren der Nikotinstärke sollten langsam erfolgen um nicht in die alte Gewohnheit zurück zu verfallen.
Ein Herantasten an die richtige Nikotinstärke ist somit, je nach bisherigen Rauchgewohnheiten, notwendig.

Es geht aber auch umgekehrt:

Der erste Umstieg auf E-Liquid könnte mit 6mg Nikotin begonnen werden. Bleibt das Verlangen nach dem alten Stängel wäre eine Erhöhung der Nikotinstärke empfehlenswert.